Bewegungwird Musik.

Mit der Tastatur: Wählen Sie ein Band mit der Tabulatortaste. Halten Sie die Leertaste gedrückt, um es zu ziehen, oder drücken Sie die Eingabetaste, damit eine Hand es festhält.

MELODIC entwickelt mit Menschen mit Demenz, Angehörigen und Pflegenden ein Fitnessband, das beim Benutzen Musik macht.

Ziehen Sie ein Band auseinander. Lassen Sie es bei einer Hand los, hält sie es fest.

Musikstil
So funktioniert’s

Vom Benutzen zum Klang

Das Band sieht aus wie ein ganz normales Fitnessband aus der Physiotherapie. Eingewebt sind leitfähige Fasern: Wird das Band benutzt und gezogen, ändert sich ihr elektrischer Widerstand. Ein kleines Steuergerät misst das und sendet die Werte per Bluetooth an ein Tablet. Die App macht daraus in Echtzeit Musik.

  1. Benutzendas Band
  2. Messenleitfähige Fasern
  3. SendenSteuergerät, Bluetooth
  4. KlingenApp auf dem Tablet

Je mehr Kraft, desto voller die Musik

Eine vereinfachte Hörprobe. Ziehen Sie den Griff nach rechts und hören Sie, wie Tempo, Rhythmus, Instrumente und Lautstärke mit der Anstrengung wachsen.

Musikstil
Tempo
Rhythmus
Instrumente
Lautstärke
Zeichnung in drei Teilen. Links zwei Fitnessbänder mit Sensoren in Blau und Grün. In der Mitte üben ältere Menschen im Stehen mit Bändern vor einem Bildschirm, auf dem Musiknoten und Farben erscheinen. Rechts üben drei Menschen im Sitzen an einem Tisch.
  1. Der Prototyp:Fitnessbänder mit Sensoren, entwickelt mit DITF Denkendorf.
  2. In der Gruppe:Bis zu vier Personen üben gemeinsam, Musik und Bilder erscheinen auf dem Bildschirm.
  3. Im Sitzen:Die Übungen funktionieren auch am Tisch.

Gemeinsam entwickelt, im Alltag erprobt

MELODIC entsteht dort, wo es später genutzt wird: in Pflegeeinrichtungen, zusammen mit den Menschen, die dort leben und arbeiten.

  1. Verstehen

    30 Interviews und 10 Tage Beobachtung zeigen, wie der Alltag von Menschen mit Demenz, Angehörigen und Pflegenden aussieht.

  2. Gemeinsam gestalten

    In 15 Workshops gestalten Bewohnerinnen und Bewohner, Angehörige und Pflegekräfte das System mit.

  3. Entwickeln

    Das Sensor-Band wird alltagstauglich und für bis zu vier Personen gleichzeitig nutzbar. Dazu kommt eine Tablet-App mit persönlicher Musikauswahl.

  4. Prüfen

    In drei Pflegeeinrichtungen entstehen LivingLabs. Eine Pilotstudie mit 15 und eine Abschlussstudie mit 50 Teilnehmenden untersuchen, was sich für Lebensqualität und Teilhabe verändert.

Drei Jahre, acht Ziele

Oktober 2026 bis September 2029

  • Forschung
  • Gestaltung und Entwicklung
  • Evaluation
  • Ethik und Transfer

Heute:

  1. Alltag und Bedürfnisse verstehen, Forschung: Monat 1 bis 3
  2. Co-Design-Workshops, Gestaltung und Entwicklung: Monat 2 bis 6, Monat 20 bis 24, Monat 26 bis 30
  3. Prototyp und App entwickeln, Gestaltung und Entwicklung: Monat 2 bis 30
  4. Erprobung in LivingLabs, Forschung: Monat 3 bis 20
  5. Pilot- und Abschlussstudie, Evaluation: Monat 24 bis 26, Monat 30 bis 34
  6. Pflege und Angehörige schulen, Ethik und Transfer: Monat 20 bis 22
  7. Ethik, Recht und Soziales, Ethik und Transfer: Monat 2 bis 34
  8. Ergebnisse teilen, Ethik und Transfer: Monat 2 bis 36

Das Team

Das Projektteam an der Universität Siegen. Neue Mitglieder stellen wir hier vor, sobald sie dabei sind.

Zum Team
  • Dr. David Unbehaun

    Projektleitung

    Mensch-Computer-Interaktion und Technik für die Pflege. Leitet MELODIC an der Universität Siegen.

    david.unbehaun@uni-siegen.de
  • Elisabeth Raß

    Wissenschaftliche Mitarbeiterin

    Qualitative Forschung und Einführung in den Pflegealltag.

    elisabeth.rass@uni-siegen.de
  1. Abstrakte Grafik: Vier Bänder in Gelb, Rot, Grün und Blau entspringen einem Punkt, fächern sich auf und werden zu Wellen, aus denen Punkte wie Töne aufsteigen.
    News

    MELODIC startet

    Heute beginnt das dreijährige Forschungsprojekt MELODIC an der Universität Siegen. Hier berichten wir künftig über Workshops, Ergebnisse und Veröffentlichungen.

Kontakt

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